Unser Anliegen ist ein würdevolles Miteinander.

Monika Pelzer, Gründerin RE:MEMBER

RE:MEMBER – ERINNERN HEISST VERBINDEN

In einer Welt, in der Erinnerungen verblassen, erinnert RE:MEMBER an das Wesentliche: Jeder Mensch hat ein Recht auf Würde, Zugehörigkeit und Alltag. Gerade dann, wenn er sich selbst nicht mehr an alles erinnern kann. RE:MEMBER ist mehr als ein Name. Es ist eine Haltung: Erinnere dich an den Menschen. Nicht an seine Diagnose.

In unserer Planung berücksichtigen wir die dynamische Entwicklung von Demenz in ihren unterschiedlichen Stadien und bieten BewohnerInnen ein liebevolles und sicheres Umfeld. Integriert, nicht isoliert.

Unser Name Zeigt Haltung

Roadmap

RE:MEMBER befindet sich aktuell in der Konzept- und Partnerschaftsphase. Wir suchen engagierte Kommunen, Investoren und Unterstützer:innen, die dieses Vorhaben gemeinsam mit uns realisieren möchten. Wenn Sie mehr erfahren oder ins Gespräch kommen möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Bildung

RE:MEMBER verbindet gelebten Alltag mit wissenschaftlicher Begleitung. In Kooperation mit universitären Partnern soll vor Ort ein Forschungszentrum entstehen, das sich mit zentralen Fragen beschäftigt: Wie wirkt Raum auf Wohlbefinden? Was stärkt Verbundenheit trotz Vergessen? Welche Form der Begleitung tut wirklich gut?

In offenen Vorträgen, Veranstaltungen und einem Besucherzentrum wollen wir diese Forschung für Angehörige, Interessierte und Fachkräfte erlebbar machen.

Wenn Sie als Hochschule oder Forschungseinrichtung Teil dieses Vorhabens werden möchten, freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

Häufig gestellte 
Fragen

  • Ein Demenzdorf ist eine besondere Form des Zusammenlebens für Menschen mit Demenz. Statt eines klassischen Pflegeheims entsteht ein lebendiges, dörfliches Umfeld mit echten Plätzen, Gärten, Cafés und Werkstätten. Ein Ort, der vertraut wirkt und Geborgenheit schenkt. BewohnerInnen können sich frei bewegen, am Alltagsleben teilnehmen und bleiben so lange wie möglich Teil einer Gemeinschaft.

  • In einem herkömmlichen Pflegeheim steht die medizinische Versorgung im Vordergrund. Struktur, Sicherheit, Routine. Ein Demenzdorf denkt von der Lebensqualität her: Menschen mit Demenz leben in kleinen Wohngemeinschaften (6–8 Personen) zusammen, teilen Mahlzeiten, Hobbys und Alltag. Besuche von Angehörigen, Nachbarn oder Schulkindern sind keine Ausnahme, sondern zentraler Bestandteil des Konzept. Das Ziel ist nicht Verwaltung der Krankheit, sondern Verbindung trotz ihr.

  • Viele Menschen mit Demenz erleben zunehmende Einsamkeit. Aus dem Alltag ausgeschlossen, hinter geschlossenen Türen. RE:MEMBER dreht dieses Bild um: Das Dorf öffnet sich zur Gesellschaft hin. Angehörige, Freunde und Nachbarn kommen selbstverständlich vorbei. Der Marktplatz, das Café, die Werkstatt, sie gehören nicht nur den BewohnerInnen, sondern sind Teil eines lebendigen Miteinanders.

  • RE:MEMBER bedeutet: erinnern und verbinden. Nicht die Diagnose steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch dahinter. Jede Person trägt Erinnerungen in sich. RE:MEMBER schafft ein Umfeld, das diese Erinnerungen weckt und Menschen miteinander verbindet: BewohnerInnen, Angehörige, Nachbarn und Pflegeteam.